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Erlernen einer Fremdsprache

Wir alle erlernen unsere Muttersprache nebenher automatisch und ohne jede Anstrengung. Manche Jugendlichen wachsen sogar zweisprachig auf.

Alle Kinder hier bei uns lernen ab der Grundschule Englisch. Bei den meisten Kindern ist dies der erste Kontakt mit gezielt gesteuertem Sprachunterricht. Was am Anfang ohne großartige eigene Bemühung ganz wie von selber ging wird auf einmal gezielt beigebracht und entwickelt sich manchmal zum Problem. 

Das Erlernen einer Sprache ist unabhängig von der Sprache selber: es gibt nicht schwere oder einfache Sprachen. Natürlich gibt es Sprachfamilien, innerhalb derer es eine ganze Menge Parallelen gibt. 
So könnte es einem Kind, welches schon Latein, Englisch und Französisch gelernt hat möglicherweise leichter fallen, Italienisch zu lernen als Chinesisch.
Wollte man jetzt aber grundsätzlich behaupten, daß Chinesisch schwerer ist als Englisch vermute ich mal, daß etwa 1,4 Milliarden Menschen dem mit Nachdruck wiedersprechen würden.

 

Aber wie geht es dann weiter?

Sprachunterricht besteht grob gesagt aus drei Säulen.

Der erste Teil ist das Vokabular. Die Lektionen in der Schule sind oft thematisch sortiert, strukturiert und bauen aufeinander auf. 

Die zweite Säule bildet die Grammatik. Auch hier wird in den aufeinander folgenden Lektionen immer auf vorher gelernten Stoff aufgebaut.

Bei der dritten Säule gibt es einen Ausnahmefall. Diese Säule ist das Thema Sprachgefühl.
Das Sprachgefühl beschreibt die Geschicklichkeit im Umgang und bei der Anwendung der Fremdsprache. Die besagte Ausnahme findet sich in Latein: wir lernen hier nicht, uns zu verständigen sondern übersetzen vorrangig Texte ins Deutsche.

 

Vokabeln lernen, aber richtig!

Zuerst einmal gibt es nicht "das richtige System" für Vokabeln. Es gibt eine Vielzahl geeigneter Methoden und nicht jede davon ist für jeden Schüler geeignet.

Allen Systemen ist gemein, daß diese gepflegt werden müssen und mit hohen Wiederholungsraten arbeiten. Das ist organisationsintensiv und erfordert einen gewissen zeitlichen Einsatz.

Manche Schüler lernen, indem sie sich die Vokabeln im Buch anschauen und durchlesen. Eine Erfolgskontrolle ist einfach; ich muss nur die eine Hälfte mit einem Blatt abdecken und dann von oben nach unten abprüfen, ob alle sitzen.
Dabei passieren oft zwei Dinge: wenn irgendwann die nächste Lektion gelernt wird und ich bin noch nicht fertig, fällt das vorerst gar nicht auf. Da ich mit den neuen weiterarbeite, bleibe ich scheinbar mit den aktuellen Vokabeln auf Stand. 
Der zweite Effekt besteht darin, daß oft die Verknüpfung der beiden Sprachen nicht erfolgt sondern nur die Reihenfolge der Vokabeln im Buch gelernt wird.

Etwas aufwändiger sind computergestützte Lernsysteme. Das vielleicht bekannteste ist "Phase6". Die gute Nachricht lautet: das System funktioniert tatsächlich. Man kann die Vokabeln selber einpflegen oder auch Bibliotheken aus dem Internet herunterladen und importieren. Phase lernt mit dem Schüler und passt sich dem Fortschritt des Schülers an. Wenn Phase der Ansicht ist, daß eine Vokabel im kopf ist, dann ist das auch so.
Der Vorteil des Systems ist auch sein Nachteil: oft genug versuchen sich ausgerechnet die Schüler an computergestützten Systemen, für die etwas weniger Bildschirmzeit eine gute Empfehlung wäre: nur mal eben schnell bei Facebook reinschauen, ein Chatfenster im Hintergrund, die Mails checken und bei Youtube auf den angesagten Kanälen vorbeischauen; so vergehen schnell ein paar Stunden. Die Kombination Alt+Tab kennen diese Schüler auch; wenn jemand vorbeischaut sieht es aus, als ob fleißigst gelernt wird und der nächste Vokabeltest geht wieder in die Hose...

Vokabelkarten sind ein ebenfalls sehr geeignetes System, welches seine Vor- und Nachteile hat. Hier werden die Vokabeln auf Vorder- und Rückseite von Karteikarten geschrieben. Die Menge aktiver Lernkarten sollte dabei zwischen 20 und 30 liegen. Alle die Vokabeln, die am Ende eines Lernzyklus im Kopf sind, werden um einen Kasten weitergeschoben. Die höheren Kästen werden regelmäßig kontrolliert. Sind die Vokabeln noch im Kopf, kann die Karte weitergeschoben werden. Findet man dabei eine, die noch nicht oder nicht mehr sitzt, kann die Karte auch wieder zurückgezogen werden und im Extremfall auch wieder auf dem aktuellen Lernstapel landen.
Dieses System muss von Hand intensiv gepflegt werden. Dabei benötigen die Schüler gerade am Anfang etwas Unterstützung. Es arbeitet ähnlich wie die Phase mit hohen Wiederholungsraten und sortiert bereits gelerntes Material Stück für Stück aus. Die Karten kann ein Schüler einfach in die Hosentasche stecken und mit kurzen Lerneinheiten von 60 bis 90 Sekunden und hohen Wiederholungsraten bearbeiten. Ein gut gepflegtes Vokabelkartensystem ermöglicht auch eine dreistellige Anzahl Vokabeln pro Woche und ist daher hervorragend geeignet, auch liegengebliebene Vokabeln aus vorherigen Lektionen und Schuljahren nachzuarbeiten.

 

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Institutsleiter Harald und Silvia Sturm: Nachhilfe Bonn
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Als Institutsleiter und Eltern kennen wir die vielen unterschiedlichen schulischen Probleme aus der Praxis. Krankheitsbedingte Lernprobleme, Pubertät, fehlende Motivation und vieles andere mehr können die Ursache dafür sein, dass Nachhilfe vorübergehend notwendig wird. Um wirkungsvoll auf den einzelnen Schüler eingehen zu können, bieten wir deshalb häusliche Einzel-Nachhilfe in Bonn und Umgebung an. Wir sind der Überzeugung, dass gerade hierdurch die Nachhilfedauer entscheidend verkürzt und dem Schüler effektiver geholfen werden kann.